Geländer mit Grätzelzellen

Bei diesem Pilotprojekt an der Balkonbrüstung eines Einfamilienhauses auf dem Bruderholz kommen von der EPFL Lausanne entwickelte Grätzelzellen zum Einsatz.

Geländer mit Grätzelzellen

Die Grätzelzellen sind farblich gestaltbar und durchscheinend. Das Geländer erhält dadurch ein sehr prägnantes Aussehen.

Ziel dieses Projektes der «2000-Watt-Gesellschaft – Pilotregion Basel» ist es, diese Art von PV-Zellen im Sinne eines Demonstrationsobjektes zeigen zu können und die Erfahrungen mit dieser Technologie auszuwerten. Denn Kollektoren auf Basis von Grätzelzellen werden wegen der Kosten und des geringen Wirkungsgrades kaum verwendet. In einem Begleitprojekt ist deshalb vorgesehen, die Erträge der Kollektoren über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu messen. Über die gleichzeitige Erfassung der Globalstrahlung über Pyranometer werden Hinweise auf das grundsätzliche und das zeitliche Verhalten der Kollektoren gewonnen.

Es liegen erste Betriebsdaten vor, jedoch gibt es derzeit noch zu viele Unstimmigkeiten in der zur Verfügung gestellten Dokumentation, um die Daten gezielt und mit vertretbarem Aufwand auswerten zu können.