Nahe-0-Energieverbrauch für Neubauten

Neubau

Neubauten müssen energetisch so gut gebaut sein, dass sie ohne Kühlung auskommen und ihre Betriebsenergie selbst produzieren.

Minergie-Standard für die Gebäudehülle

Im revidierten kantonalen Energiegesetz werden die bestehenden Grenzwerte für Neubauten nur marginal verschärft und stimmen mit den Anforderungen der MuKEn 2014 überein.

Umsetzungsstand

Gesetzlich vorgeschrieben seit 2010, leicht verschärft seit Oktober 2017

Wirkung

Im Vergleich zu Altbauten verbrauchen Neubauten deutlich weniger Energie. Das Wirkungspotenzial ist wegen der geringen Neubautätigkeit im Kanton Basel-Stadt im Vergleich zu anderen Kantonen eher klein.

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Sommerlicher Wärmeschutz

Seit 2010 schreibt das kantonale Energiegesetz einen sommerlichen Wärmeschutz für Neubauten vor, damit die Gebäude möglichst nicht gekühlt werden müssen. Eine Kühlung der Gebäude ist nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

Umsetzungsstand

Gesetzlich vorgeschrieben seit 2010

Wirkung

Infolge der Klimaerwärmung wird der Kühlbedarf tendenziell steigen. Die Massnahme «Sommerlicher Wärmeschutz» sorgt dafür, dass so gebaut wird, dass möglichst keine Klimatisierung / Kühlung nötig ist. In Fällen, wo trotzdem klimatisiert respektive gekühlt werden muss, sorgt die Massnahme für eine Minimierung des Energiebedarfs.

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Eigenstromerzeugung

Laut revidiertem Energiegesetz müssen Neubauten einen Teil der Elektrizität selbst produzieren, überwiegend durch Photovoltaik auf oder am Gebäude, aber auch Blockheizkraftwerk-Anlagen sind denkbar, allerdings nur bei Betrieb mit erneuerbarer Energie wie z.B. Biogas. Wird bei einem Neubau keine oder eine zu kleine Anlage zur Eigenstromproduktion realisiert, ist eine einmalige Ersatzabgabe zu leisten. Die Energieverordnung schreibt 10 W pro m2-Energiebezugsfläche vor, max. jedoch 30 kW Leistung pro Gebäude.

Umsetzungsstand

Gesetzlich vorgeschrieben seit Oktober 2017

Wirkung

Wegen der geringen Neubautätigkeit im Kanton Basel-Stadt ist der Zuwachs an Eigenstromerzeugung eher gering.

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