Betriebsoptimierung

Klimaanlage auf dem Dach eines Hauses

Der Betrieb von Haustechnikanlagen muss regelmässig überprüft werden.

Betriebsoptimierung der Haustechnikanlagen

In sämtlichen Nichtwohnbauten (Neubau und Bestand) sind innerhalb dreier Jahre nach Inbetriebsetzung und danach periodisch alle fünf Jahre die Heizung, Lüftung, Klima-, Kälte-, Sanitär-, Elektroanlage und Gebäudeautomation einer Betriebsoptimierung zu unterziehen.

Ausgenommen sind Bauten und Anlagen von Grossverbrauchern, die mit der zuständigen Behörde eine Zielvereinbarung abgeschlossen haben.

Für Wohnbauten mit komplexen Gebäudetechniksystemen können ebenfalls Betriebsoptimierungen verlangt werden. Bestandesbauten bieten ein beträchtliches Einsparpotenzial, besonders bei der ersten Optimierung. Oft sind die Massnahmen einfach und beziehen sich primär auf die korrekte Einstellung der Geräte.

Umsetzungsstand

Gesetzlich vorgeschrieben seit Oktober 2017

Wirkung

Pro Gebäude können 10 bis 20 Prozent Energie pro Jahr eingespart werden. Durch den Kontrollrhythmus von fünf Jahren wird die Betriebsoptimierung nachhaltig aufrechterhalten. Allein bei den rund 1’000 Heizungen (Öl, Gas, Holz und Fernwärme) mit einer Leistung zwischen 200 kW und 1 MW ergibt sich ein Einsparpotenzial von rund 85 GWh Heizenergie.

Zusätzliche Potenziale gibt es im Strombereich, insbesondere durch die Reduktion von Luftmengen bei Lüftungsanlagen, durch optimierte Kälteanlagen und durch den Ersatz von ineffizienten Beleuchtungen und deren Steuerungen.