Kostendeckende Einspeisevergütung

Photovoltaik-Anlage

Die Vergütung für PV-Strom, der lokal produziert und ins Netz eingespeist wird, ist so festgelegt, dass ein kostendeckender Betrieb der Anlagen gewährleistet ist.

Einspeisung von eigenproduzierter Energie

In der Verordnung zum Energiegesetz sind die Art und die Höhe der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen definiert. Diese Vergütung wird vom Regierungsrat festgelegt und von IWB an die Produzentinnen und Produzenten ausbezahlt. Bei der Festlegung der Vergütungssätze wird die Einmalvergütung des Bundes berücksichtigt. Die Höhe der Vergütung ist so festgelegt, dass ein kostendeckender Betrieb der Anlagen gewährleistet wird. Die daraus für IWB entstehenden Kosten dürfen den Netzkosten bis zu einem Maximum von 0,4 Rappen pro kWh belastet werden.

Umsetzungsstand

Fortlaufend seit 1995, Revision im Jahr 2018

Wirkung

Über den gesamten Elektrizitätshaushalt des Kantons betrachtet, liefern die lokalen PV-Anlagen seit 2014 rund 1 Prozent des Strombedarfs. Das theoretische Potenzial beträgt ein Mehrfaches davon, insbesondere wenn die Fassaden mit einbezogen werden.