Aktueller Stand

Stadtansicht Basel

Die CO2-Emissionen nehmen ab und der Anteil der erneuerbaren Energie nimmt zu. Dennoch bleibt viel zu tun, um die Dekarbonisierung gezielt voranzutreiben.

CO2-Emissionen

Aktueller Stand

Im Jahr 2016 lagen die CO2-Emissionen aus fossilen Energieträgern im Kanton Basel-Stadt bei 3.7 Tonnen pro Einwohner/in. Im Jahr 2010 waren es noch 4.7 Tonnen.

Ziel

Die Zwischenziele laut Energiegesetz lauten 3.8 Tonnen pro Einwohner/in und Jahr bis 2020 und 2.3 Tonnen pro Einwohner/in bis 2035. Das langfristige Ziel liegt bei einer Tonne CO2 pro Einwohner/in und Jahr. Dieses ist bis 2050 zu erreichen.

Mit der alle zwei Jahre erscheinenden kantonalen Energiestatistik werden der künftige Energieverbrauch, der Anteil erneuerbarer Energie sowie die Entwicklung der CO2-Emissionen überwacht.

Schrittweise Reduktion der CO2-Emissionen bis 2050

Grafik CO2-Emissionen
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CO2-Ausstoss pro Einwohner/in

Zwischenziele in Tonnen pro Einwohner/in:

  • 3.8 Tonnen pro Einwohner/in bis 2020
  • 2.3 Tonnen pro Einwohner/in bis 2035
  • 1 Tonne pro Einwohner/in bis 2050
Grafik CO2-Emissionen
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CO2-Ausstoss im Kanton Basel-Stadt

Zwischenziele in Prozent für den Kanton Basel-Stadt:

  • minus 20 Prozent bis 2020
  • minus 50 Prozent bis 2035
  • minus 80 Prozent bis 2050 gegenüber 2010

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Erneuerbare Energieversorgung

Aktueller Stand

Im Jahr 2016 betrug der Anteil erneuerbarer Energie am Bruttoenergieverbrauch rund 39 Prozent.

Ziel

Das Ziel liegt bei einem Anteil von 90 Prozent erneuerbarer Energie bis 2050.

Schrittweise Zunahme der erneuerbaren Energie bis 2050

Grafik Zunahme erneuerbare Energieversorgung
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Anteil erneuerbar und fossil am Bruttoenergieverbrauch

Zwischenziele in Prozent für den Ausbau erneuerbarer Energie, inklusive Steigerung der Energieeffizienz:

  • 50 Prozent erneuerbar bis 2020
  • 70 Prozent erneuerbar bis 2035
  • 90 Prozent erneuerbar bis 2050

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Vorbildfunktion öffentliche Hand

Aktueller Stand

Bereits seit 2009 bestehen erhöhte energetische Anforderungen an die Gebäude im Verwaltungsvermögen. Für Sanierungen gelten Minergie- oder vergleichbare Standards. Bei Neubauten ist im Wärmeschutz Minergie-P zu erreichen. Ebenfalls wurden fossile Energieträger sukzessive durch erneuerbare ersetzt. So wurden vermehrt thermische Solar- und Photovoltaikanlagen installiert und die Wärmeerzeugung mit Umweltwärme (Wärmepumpen, Erdwärmesonden) erreicht. Seit 2015 wird zudem der Gasverbrauch mit Biogaszertifikaten aufgewertet respektive Biogas gekauft.

Ziel

Mit der Revision des Energiegesetzes wurde das Ziel, die Wärmeversorgung zu 95 Prozent ohne fossile Brennstoffe bereitzustellen sowie den Gesamtenergieverbrauch bis 2030 um 10 Prozent gegenüber 2010 zu senken, festgeschrieben. Ausserdem wurden die Vorgaben für Bauten im Verwaltungsvermögen zusätzlich auf Bauten im Finanzvermögen des Kantons Basel-Stadt erweitert. Quantitative Angaben zum aktuellen energetischen Zustand der Gebäude sind wegen der mangelnden Datengrundlage heute noch nicht möglich. Die Datenerhebung, insbesondere für die Bauten im Finanzvermögen, muss noch aufgebaut werden.