Ziele

Stadtansicht

Der Kanton Basel-Stadt ist in einer guten Ausgangslage, sich nachhaltig weiterzuentwickeln und gemeinsam mit der Bevölkerung und der Wirtschaft eine ressourcenschonende sowie CO2-arme Zukunft anzustreben.

Die Klimapolitik des Kantons Basel-Stadt folgt den Zielen der internationalen Klimakonvention und versteht sich als Beitrag an die Energie- und Klimapolitik des Bundes.

Ein wichtiger Pfeiler ist die kantonale Energiegesetzgebung, die seit 1983 besteht und zu den fortschrittlichsten in der Schweiz zählt. Ausgangspunkt für die erste Energiegesetzgebung war der Widerstand gegen das geplante Kernkraftwerk Kaiseraugst in den 1970er-Jahren und das daraus entstandene Bekenntnis der ganzen Region zum Energiesparen und zur Förderung erneuerbarer Energien.

Im Rahmen der jüngsten kantonalen Energiegesetzrevision im Jahr 2017 setzte sich Basel-Stadt folgende Ziele:

  • Bis 2050 sollen die Emissionen auf maximal eine Tonne CO2 pro Einwohner/in und Jahr reduziert werden. Die Zwischenziele lauten 3.8 Tonnen pro Einwohner/in bis 2020 und 2.3 Tonnen pro Einwohner/in bis 2035.
  • Langfristig sollen mindestens 90 Prozent der Energieversorgung mit erneuerbarer Energie und mit nicht anders nutzbarer Abwärme erfolgen.
  • Im liberalisierten Strommarkt darf nur Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Wärme-Kraft-Kopplung bezogen werden.
  • Ab 2025 darf bei Strom aus Wärme-Kraft-Kopplung der fossile Anteil 5 Prozent nicht übersteigen.
  • Ab 2020 soll der CO2-neutrale Anteil der Fernwärme mindestens 80 Prozent betragen.
  • Bis 2050 soll die Wärmeversorgung bei Bauten im Verwaltungs- und Finanzvermögen des Kantons zu 95 Prozent ohne fossile Brennstoffe erfolgen. Der spezifische Gesamtenergieverbrauch (kWh/m2, Stufe Endenergie) soll bis 2030 um 10 Prozent gegenüber 2010 gesenkt werden.