Erneuerbare Energien

PV-Anlage auf Kinderspital

Im Kanton Basel-Stadt wird immer mehr erneuerbare Energie produziert - und entsprechend auch konsumiert.

Grafik erneuerbare Energie
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Erneuerbare Energien pro Energieträger (Basis Bruttoenergie)
  • Umweltwärme insbesondere Geothermie.
  • Kehricht (Strom und Wärme): Rund 50 Prozent 15 ausgewiesen, da nur dieser Anteil als erneuerbar gilt.
  • Klärschlamm (Strom und Wärme) zu 100 Prozent ausgewiesen, da zu 100 Prozent erneuerbar.
  • Strom ausserhalb Basel beinhaltet zugekauften Strom von IWB aus Wasserkraft, Wind und Photovoltaik sowie den im Kanton Basel-Stadt verkauften Strom aus dem liberalisierten Strommarkt.

Deutlicher Zuwachs bei Photovoltaik, Umweltwärme und Holz

Der Anteil erneuerbarer Energie am Bruttoenergieverbrauch konnte im Kanton Basel-Stadt im Jahr 2016 auf 39 Prozent gesteigert werden.

Der Zuwachs bei der Photovoltaik ist auf das Sechsfache von 2010 gestiegen. Die thermische Sonnenenergie konnte gegenüber dem Jahr 2010 verdoppelt werden. Die Nutzung der Umweltwärme hat sich ebenfalls mehr als verdoppelt. Der Anstieg beim Holz beträgt rund 43 Prozent, der Einsatz von Kehricht und Klärschlamm nahm ebenfalls leicht zu. Der Verbrauch des Stroms, der ausserhalb des Kantons Basel-Stadt produziert wird, konnte um 22 Prozent reduziert werden.

Rund 70 Prozent der im Jahr 2016 verwendeten erneuerbaren Energie entfallen auf Strom. Rund 30 Prozent werden im Wärmebereich durch andere Energieträger (thermische Sonnenenergie, Umweltwärme, Holz, Kehricht und Klärschlamm) bereitgestellt. Im Bereich Mobilität wurde Strom nur zu rund 7 Prozent eingesetzt, insbesondere für Tram und Zug. Die Elektromobilität im motorisierten Individualverkehr macht bis heute einen sehr geringen Anteil aus.