CO2-Emissionen

Auspuff

Die CO2-Emissionen im Kanton Basel-Stadt nehmen ab - pro Energieträger und pro Einwohner/in.

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CO2-Emissionen pro Energieträger in den Jahren 2010 – 2016 (Basis Bruttoenergie)

Die aus dem Bruttoenergieverbrauch abgeleiteten CO2-Emissionen nahmen zwischen 2010 und 2016 von 910’740 Tonnen auf 741’614 Tonnen ab. Das entspricht einer Reduktion von 19 Prozent. Im Jahr 1990 waren es rund 1’108’000 Tonnen, was einer Reduktion gegenüber 2016 von 33 Prozent entspricht

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CO2-Emissionen pro Einwohner/in (Basis Bruttoenergie)

Pro Einwohner/in bedeutet dies eine CO2-Emission von 3.7 Tonnen im Jahr 2016. 2010 waren es 4.7 Tonnen, im Jahr 1990 waren es noch 5.6 Tonnen.

Fossile Energieträger, Kehricht und Industrieabfälle

Die CO2-Emissionen im Kanton Basel-Stadt ergeben sich aus dem Bruttoenergieverbrauch der Energieträger Benzin, Diesel, Erdgas, Heizöl, Kehricht und Industrieabfälle. Die Emissionen aus der energetischen Nutzung von Holz werden nicht ausgewiesen, da Holz als CO2-neutral gilt. Die Verbrennung von biogenem Material wird ebenfalls als CO2-neutral betrachtet, weshalb nur rund 50 Prozent der CO2-Emissionen des in der Kehrichtverwertungsanlage verbrannten Abfalls berücksichtigt werden. Die Emissionen aus der Klärschlammverbrennung zur thermischen Verwertung bleiben ebenfalls unberücksichtigt, da auch diese als klimaneutral gelten.

Strom

Der Anteil an erneuerbarer Energie im Stromnetz von IWB ist seit 2009 zu 100 Prozent klimaneutral. Seit 2015 produziert IWB in eigenen Anlagen jährlich mehr erneuerbaren Strom, als die Kunden in Basel verbrauchen. Seit 2011 haben Grosskunden allerdings die Möglichkeit, ihren Strom im liberalisierten Strommarkt, und damit nicht bei IWB, einzukaufen. Das Energiegesetz verpflichtet jedoch Grosskunden, beim Bezug von Strom im liberalisierten Strommarkt ebenfalls Produkte mit Herkunftsnachweis aus erneuerbaren Energien oder aus Wärme-Kraft-Kopplung zu erstehen.

Graue Energie

CO2-Emissionen aus grauer Energie, welche beispielsweise bei der Produktion von Konsumgütern wie Nahrungsmitteln, bei Dienstleistungen aber auch durch Baumaterialien entstehen, werden in Übereinstimmung mit der Klimakonvention nicht ausgewiesen. Die CO2-Emissionen, verursacht durch die aufgewendeten fossilen Energieträger zur Herstellung dieser Produkte / Dienstleistung, werden beim jeweiligen Produktionsschritt dem jeweiligen Land des Produktionsstandortes angerechnet und nicht dem Konsumationsstandort. Die CO2-Emissionen aus grauer Energie sind etwa gleich hoch oder sogar höher als die direkt emittierten CO2-Emissionen.